Kapverden

Facettenreiche Inselwelt

zum Entdecken und Erholen

Kapverdische Inseln - Insel São Nicolau


Kapverden - São Nicolau

Die Insel São Nicolau hat eine Oberfläche von 346 km² und liegt praktisch in der Mitte des Archipels. Von dieser Insel aus, genauer gesagt von ihrem höchsten Punkt aus, dem Monte Gordo (1312 m), kann man an Tagen mit guter Sicht alle anderen Inseln des Archipels sehen. Am Monte Gordo kreuzen sich die zwei Massive, die der Insel ihre Form geben. Die Insel, ebenso wie die Küste, ist aufgrund der vulkanischen Tätigkeit der Vergangenheit sehr stark zerklüftet. Das Landesinnere ist durch viele enge Täler gekennzeichnet, die von den Bergen in Richtung Küste ausstrahlen.

Kapverden - São Nicolau

Die Insel wurde am Nikolaustag im Dezember 1461 entdeckt, jedoch wurde sie erst Mitte des 17. Jahrhunderts bevölkert. Man baute hier auf den wenigen vorhandenen Böden Kaffee und Zuckerrohr an. Mit dem Export dieser Produkte kam etwas Wohlstand auf die Insel. Die Insel konnte leicht von Piraten angegriffen werden und dies bedeutete einen großen Nachteil. Deshalb konzentrierte sich die Bevölkerung immer mehr in Ribeira Brava, einem Ort, der vom Meer aus schwer zu erreichen war. 1818 wurde der Hafen von Preguica befestigt, der damals das Tor nach außen war. Die Bevölkerung lebt heute, genau wie damals, von der Landwirtschaft.

Vila da Ribeira Brava

Kapverden - São Nicolau

Ribeira Brava erhielt seinen Namen von einem Bach, der bei Regen als reißender Wildbach durch das Dorf fließt. In diesem angenehmen Städtchen leben ca. 4.900 Personen. Die Sträßchen sind eng und von pastellfarbenen Häusern mit schönen Gärten gesäumt. Auf dem zentralen Platz gibt es neben alten Gebäuden im Kolonialstil eine herrliche Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Auf der anderen Seite des Baches liegt das alte Seminar mit Schule. Es wurde 1866 eingeweiht und war die erste weiterführende Schule des Archipels. Hier wurden viele kapverdische Intellektuelle ausgebildet. Ribeira Brava ist der Ausgangspunkt für das Kennenlernen der Insel. Die Bevölkerung ist traditionell sehr kontaktfreudig und äußerst gastfreundlich.

Kapverden - São Nicolau

Auf der Insel kann man interessante Wanderungen machen und herrliche Landschaften von besonderer Schönheit sehen. Wenn man größere Strecken zurücklegen will, greift man normalerweise auf ein Aluguer (Sammeltaxi) zurück.

Faja

Das Tal von Faja ist ein fruchtbarer Ort, an dem man erkennen kann, dass die Landschaft trotz der Regenarmut, immer noch sehr wichtig für die Insel ist.

Preguica

Kapverden - São Nicolau

Der Ort besteht aus wenigen Häusern, deren Farbe angenehm mit der Landschaft und den bräunlichen Böden kontrastiert. Vom kleinen Fischerhafen aus hat man einen schönen Blick aufs Meer und hier kann man auch leckere frisch gefangene Langusten probieren. Die Überreste der alten Festung, die Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, erinnern daran, dass die Insel einst einen relativen Wohlstand erlangte, auf den es viele Piratenschiffe abgesehen hatten.

Tarrafal

Kapverden - São Nicolau

An der Südwestküste der Insel, am Fuß eines trockenen Abhangs, liegt der Ort Tarrafal, die zweitgrößte Ortschaft der Insel. Die bescheidenen, bunten Häuschen ziehen sich an einem schwarzen Sandstrand entlang. Dieser ist reich an Jod und Titan und weit über die Grenzen hinaus wegen seiner heilenden Kräfte bei Rheuma und Arthritis bekannt. Die Bucht von Tarrafal ist sehr fischreich und die Fischerei des Ortes hat ein ziemliches Gewicht in der Ökonomie der Insel. Hierher kommen auch viele Hochseeangler, die neben anderen großen Arten Jagd auf den Blauen Marlin machen.

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